Therapie

Wohin wendet man sich, wenn psychologische Probleme entstehen?

Noch vor einem Jahrhundert hätte man versucht, in der Familie, bei Freunden oder einem Pfarrer und Seelsorger Hilfe zu finden. Auch heute wird man zunächst im Familien- und Freundeskreis Unterstützung suchen. Erst wenn diese nicht ausreicht, beginnt die Suche nach einem professionellen Helfer. Doch die Angebote sind vielfältig und nicht immer seriös.

 

Darum die Frage: Was ist eigentlich Psychotherapie?

Psychotherapie besteht aus einer Reihe von Interaktionen zwischen einem ausgebildeten und zugelassenen Therapeuten und einem oder mehreren Patienten, die wegen eines Problems besorgt sind oder anderen Sorgen machen. Dabei besitzt das seelisch bedingte Problem Krankheitswert nach den Regeln des öffentlichen Gesundheitswesens. Das Ziel einer Therapie besteht darin, das Problem durch gedankliche, emotionale oder Verhaltensänderungen positiv zu beeinflussen. Die Therapie will also das Gefühl des Wohlbefindens einer Person erhöhen und zu einem besseren Gelingen der Lebensgestaltung beitragen. Dies geschieht mit psychologischen Mitteln (durch das Wort, durch das Spiel etc.) in einem geplanten und transparenten Prozess. Die Basis dazu ist eine tragfähige emotionale Beziehung zwischen Therapeut und Patient.Die Verhaltenstherapie ist neben der Psychoanalyse und der humanistischen Psychotherapie eine der drei großen „Therapieschulen“.

Die Verhaltenstherapie ist wissenschaftlich begründet und überprüft.